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New York called. Ginny Litscher answered.

  • May 31
  • 2 min read

Updated: Jul 23

Manche Abende fühlen sich nicht wie ein Event an, sondern wie eine Filmszene.

Das legendäre Chelsea Hotel, Kunst an den Wänden, Gespräche in verschiedensten Sprachen und mittendrin die Schweizer Künstlerin Ginny Litscher. REACH war dabei.



Es gibt Orte, die muss man eigentlich nicht mehr vorstellen.

Das Chelsea Hotel ist einer davon.


Seit Jahrzehnten ist das legendäre Hotel in Manhattan Treffpunkt für Künstlerinnen, Musiker, Schriftstellerinnen und Menschen, die das Gewöhnliche eher als unverbindlichen Vorschlag verstehen. Ein Ort voller Geschichten, Mythos und ein bisschen kontrolliertem Chaos.

Und genau hier präsentierte die Schweizer Künstlerin Ginny Litscher ihre neue Werkserie Interwoven Inheritage.

New York called. Ginny answered.


Ein Abend wie aus einem Film

Gedimmtes Licht. Kunst an den Wänden. Stimmen aus verschiedenen Richtungen und in verschiedenen Sprachen. Dazwischen Models, Kreative, Kunstliebhaberinnen und Menschen, deren Gesichter einem irgendwie bekannt vorkommen, auch wenn man im ersten Moment nicht mehr genau weiss, aus welchem Magazin.


Die Kulisse hätte kaum besser passen können.

Denn Ginny Litschers Arbeiten bewegen sich selbst zwischen unterschiedlichen Welten.

Zwischen Kunst und Mode. Zwischen Textilien und Malerei. Zwischen persönlichen Erinnerungen, kulturellen Einflüssen und Geschichten, die sich nicht immer auf den ersten Blick entschlüsseln lassen.

Das Chelsea Hotel wurde für einen Abend zur Bühne für diese Verbindungen.


Kunst, die Geschichten miteinander verwebt

Der Titel Interwoven Inheritage beschreibt ziemlich genau, worum es in der neuen Werkserie geht.

Ginny Litscher verbindet Kunst, Textilien und persönliche Geschichten zu Arbeiten, die sich nicht einfach nur betrachten lassen. Sie öffnen Räume für Interpretationen.


Für Erinnerungen. Und manchmal auch für Fragen, auf die man nicht sofort eine Antwort braucht.

Zwischen den Werken wurde diskutiert, gelacht und angestossen.

Mal über Kunst. Mal über Mode. Mal über New York.


Und irgendwann einfach über das Leben.

Genau so, wie es an einem guten Abend sein sollte.


Helena Christensen im Chelsea Hotel

Zu den Gästen der Vernissage gehörte auch Helena Christensen.

Das internationale Model, Fotografin und Stil-Ikone war Ehrengast des Abends und zog dabei fast genauso viele Blicke auf sich wie die ausgestellten Werke. Fast.


Denn trotz prominenter Namen blieb die Kunst das eigentliche Zentrum des Abends.

Keine überinszenierte Show, kein unnötiges Spektakel. Stattdessen eine Atmosphäre, in der die Arbeiten wirken konnten und Gespräche ganz selbstverständlich entstanden.


Dass Helena Christensen Teil dieses Abends war, fühlte sich dabei weniger wie ein klassischer Celebrity Moment an und mehr wie eine logische Begegnung verschiedener kreativer Welten.


New York war an diesem Abend allerdings nicht allein.

Auch die Schweiz war ziemlich prominent vertreten.

Topmodel Manuela Frey, Noah Brown, Jasmin Brunner und Fotograf Alex Lambrechts gehörten zu den Gästen. Zwischen Gesprächen, Kunstwerken und Champagner tauchten immer wieder bekannte Gesichter aus der Schweizer Mode- und Kreativszene auf.


Fast wirkte es, als hätte Zürich für eine Nacht einen kleinen Ableger im Herzen von Manhattan eröffnet.

Nur etwas lauter. Etwas internationaler. Und mit deutlich weniger Diskussionen darüber, ob man für den Heimweg noch das Tram erwischt.


  • Manuela Frey

Photos by Brian Kelly


Was bleibt?

Eine Menge inspirierender Gespräche. Gute Musik. Beeindruckende Kunst. Bekannte Gesichter und neue Begegnungen.


Vor allem aber dieses Gefühl, das man nicht planen und auch nicht künstlich herstellen kann.

Dass gerade etwas Besonderes passiert.

Und dass man ziemlich froh ist, dabei gewesen zu sein.


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